Erstellt am:
10. November 2019

Ohne Spannung keine Chance gegen Lemgoer Routine

Schwarzer Tag in Lemgo

 

Nach Abpfiff war die Enttäuschung groß, weil alle wussten, dass sie an diesem Tag unter ihren Möglichkeiten geblieben waren.

Vor allem weil wir genau wussten, was uns in Lemgo erwarten würde und alle Weichen auf ein Spitzenspiel auf Augenhöhe gestellt waren, ist es umso unerklärlicher, weshalb so wenig zusammen passte.

Die naheliegend Erklärungen, wie: „Der Trainer war nicht dabei“; „Marvin, Jürgen und Stefan haben gefehlt“ oder „In Lemgo darf man nicht harzen“ reichen alle nicht aus, um zu erklären, dass wir mit 11 Toren unterschied ab geschenkt haben.

Viel eher sollten wir analysieren, dass unser temporeiches Aufbauspiel gegen eine Mannschaft die im Durchschnitt irgendwo zwischen 35 und 40 Jahre alt ist, dennoch über 60 Minuten nicht funktioniert hat.  Auch in der Defensive haben wir nicht das gezeigt, was uns in den ersten 3 Saisonspielen so stark gemacht hat.

Ich verzichte an dieser Stelle auch auf die typische Darstellung des Spielverlaufs und führe daher lieber ein paar statistische Werte dieses Abends an:

In Halbzeit 1 stehen 8 Tore 10 Fehlwürfen gegenüber. Über das die ganze Distanz wurden aus 34 Versuchen nur 16 Tore erzielt. Dazu waren 10 technische Fehler, wie Fehlpässe oder Schrittfehler zu beklagen. Insgesamt haben nur 4 Spieler das gegnerische Tor getroffen.  

Die erste und einzige Zeitstrafe haben wir am Ende der zweiten Halbzeit erhalten, was ein klares Indiz dafür ist, dass wir auch nicht bereit waren unseren schwarzen Tag im Angriff durch entsprechend aggressive Abwehrabwehr aufzuwiegen.

Wir werden diese erste Saison-Niederlage nun so schnell wie möglich abhaken und uns für das kommende Nachholspiel am Dienstag, den 12.11. gegen Bad Salzuflen 2 vornehmen, wieder unsere Stärken aus den ersten Saisonspielen auf die Platte zu bringen.

Gohl/Grunwald, Dirks (7), F.Lamberts, Deittert(6), K.Lamberts, Hermann, Kobusch(1), Papajewski, Joans(2), Edzards, Klose, Bredenbals